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Aktuell: Ich wünsche einen schönen Jahresausklang und einen guten Start in das neue Jahr 2017! Die Arbeit am Prolog-Heft für Zeichnung und Text geht weiter. Wir haben einen neuen Aufruf! Thema dieses Mal: WEGE.

Texte zu den Arbeiten

Über Dorit Trebeljahrs Arbeiten und ihren Weg zur Kunst
Interview  von Sarah Søe – Galleri Heike Arndt DK/ September 2014


Nicht fassbare metaphysische Reflexionen als auch menschliche Problemstellungen und Verhaltensweisen spiegeln sich in ihren Arbeiten wider. Die Begegnung mit der Bildhauerei und die Verfremdung industriell gefertigter Materialien münden in ihren Arbeiten in zerbrechliche und sinnliche Objekte, die trotzdem oft deutliche Bezüge zur Natur aufweisen. Dorit Trebeljahr benutzt gern Akupunkturnadeln, die in zierlichem Detailreichtum zusammengesetzt, gefaltet und verbogen werden und wiederholt organisch anmutende Objekte darstellen. Die anscheinende Zerbrechlichkeit der Materialien bildet einen sehr zarten Ausdruck, so dass die Werke von Dorit Trebeljahr kaum als Skulpturen definiert werden können – vielmehr sind sie Manifestationen von Poesie und Gedankenexperimenten – Objekte weit entfernt von Dreistigkeit und Einschüchterung. Ihre Kunst ist ein Ergebnis aus dem freien Spiel mit der Form – unabhängig von gewohnten Materialien und Normen in der Bildhauerei.-
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